Der Phönixschwur

als Lied und Gedicht

(Gesang: Leise, melancholisch)
Der Tod fiel ein in unser Land
Des Zaubers Schild bezwungen
Verrat durch eines Bruders Hand
Ließ Frühlings Lied verstummen

Kind der Sonne, Kind des Blutes
Geboren in Asche, ein Eid des Mutes
Die Lippen kalt, leis‘ wispern nur
In dunkler Stund‘, den Phönixschwur

(Gesang: Grimmig, trotzend)
Des Brunnens Wärme entbehrend
Dem Durst uns’re Seelen erliegen
Doch Zornes Glut in uns nährend
Wird Quel’thalas Stolz nie versiegen

Kind der Sonne, Kind des Blutes
Geboren in Asche, ein Eid des Mutes
Aus meinem Munde, grimm und stur
Ertönt im Trotz, der Phönixschwur

(Gesang: Laut, hoffnungsvoll)
So schwör‘ ich auf des Phönix Feuer
Wie er sich kann aus Asche heben
Soll unsre Heimat, lieb und teuer
In neuem Glanz nach Höhe streben

Kind der Sonne, Kind des Blutes
Geboren in Asche, ein Eid des Mutes
Gebunden zu finden, der Hoffnung Spur
Gesprochen auf ewig, der Phönixschwur

Der Pönixschwur

gleistet von Mitgliedern der Sektion

Bei der Vergangenheit kalter Asche:
Ich werde nicht vergessen die Kälte der Geißel, die Gier der Dämonen, die Schrecken der Leere.
Ich werde nicht vergessen der Drachen Feuer, der Amani Hass, der Menschen Betrug.
Ich werde nicht vergessen der Nachtelfen Tücke, der Getriebenen Verdammnis, des Sonnenprinzen Schwäche.

Bei des Phönix Flammen lodernd Glut:
Ich werde beschützen die Mauern von Silbermond, die Grenzen des Immersangs, den Stolz von Quel‘thalas.
Ich werde behüten die Mysterien des Omniums, die Artefakte der Ahnen, die Geheimnisse des Arkanen.
Ich werde bewahren die Tradition meines Volkes, die Reputation der Magister, das Ansehen der Sektion.

Bei der ewigen Sonne gleißend Licht:
Ich werde streben nach dem Wissen der Welt,
unendlich in seinen Facetten.
Ich werde streben nach der Schärfung des Geistes, unendlich in seinem Potential.
Ich werde streben nach der Macht der Magie,
unendlich in ihren Möglichkeiten.